Literarische Entstehungsgeschichten: Harriet Beecher Stowe vs. Alice Walker
Shownotes
Neues Jahr, neue Herausforderung: Auch 2026 begeistern euch unsere Hosts Pia und Christina wieder mit spannenden Entstehungsgeschichten zu bekannten und unbekannten Literaturen – euch erwarten autobiografische Einblicke in das Leben berühmter Autor*innen, Neu- und Wiederentdeckungen literarischer Werke und die Hintergründe dazu, wie große Literatur entstanden ist. Alle Leserinnen und Leser, die unmittelbar in der Umgebung von Innsbruck wohnen, können sogar abstimmen, welche Entstehungsgeschichte ihnen besser gefallen hat und jede Folge eine Limited Edition S’Vorwort-Tasse gewinnen. Ja, sie ist blau. Ja, sie hat einen Henkel. Und ja, sie eignet sich hervorragend für jedes Getränk eurer Wahl – aber wir empfehlen natürlich Tee.
In der heutigen Folge gibt Pia Einblicke in den im Stile des 19. Jahrhunderts typisch sentimentalen Roman „Onkel Tom’s Hütte“ von der U.S.-amerikanischen Autorin Harriet Beecher Stowe, und wie es zu dessen Entstehung – und damaligen Erfolg – gekommen ist. Christina erzählt von der Autorin Alice Walker, die mit ihrem wohl berühmtesten Roman „Die Farbe Lila“ als erste Schwarze Frau 1983 den Pulitzerpreis für Belletristik erhalten hat.
Gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
„Onkel Tom’s Hütte“ (1852) von Harriet Beecher Stowe: https://stbibk.litkatalog.eu/litterare/manDetail/40495?query=harriet%20beecher%20stowe https://stbibk.litkatalog.eu/litterare/manDetail/73697?query=harriet%20beecher%20stowe (ebook)
„Die Farbe Lila“ (1982) von Alice Walker: https://stbibk.litkatalog.eu/litterare/simple_search?query=alice%20walker
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Christina #: ‑4# Hallo und herzlich willkommen zurück zum Vorwort, dem Podcast der Stadtbibliothek Innsbruck. Mein Name ist Christina – [Pia: und ich bin die Pia] - und wir starten dieses Jahr mit einer ausgezeichneten Nachricht: Nach langer Auswertung der Daten konnten wir die Gewinnerin unseres kleinen Entstehungsgeschichten-Battles 2025 feststellen. Weil ihr konntet ja jeden Monat über Instagram abstimmen, welche unserer jeweiligen Entstehungsgeschichten euch besser gefallen hat. Und die Datenlage war eindeutig: Ich habe gewonnen! [Pia, lachend: Buuh!] Wobei als erstes muss ich sagen, dass gegen Ende des Jahres hast du da echt aufgeholt. Ich weiß nicht, welchen Support du dir da zusammengetrommelt hast [beide lachen] und ich muss auch gestehen, dass wir die genauen Zahlen nicht mehr herholen haben können, weil wir besonders Anfang 25 das ja noch nicht so ernst genommen haben und deshalb bisschen mehr spielerisch war. Ich meine, ist es immer noch spielerisch? [beide lachen, Pia: Das wollte ich gerade sagen.] Das ist aber heuer und mit Beginn dieses Jahres und dieser neuen Folge ganz anders. Weil auch bei den Abstimmungen wird sich was ändern. Ab sofort könnt Ihr, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, die aber auch Besucher*innen der Stadtbibliothek seid, auf der Fläche, also innerhalb der Stadtbibliothek für uns und unsere jeweilige Entstehungsgeschichte abstimmen. Das geht in der Regel etwa eine Woche nach der Veröffentlichung, also der Erstveröffentlichung der jeweiligen Folge. Wir zählen die Stimmen dann aus und am Jahresende werden wir die Siegerin erneut küren. Und das besonders Tolle ist: Alle, die mitmachen, haben die Chance darauf, eine S'Vorwort-Tasse zu gewinnen. Ja, ihr habt richtig gehört. Wir haben jetzt eine eigene S'Vorwort-Tassen … Merch? [Pia, amüsiert: Ja.] Pia, beschreib doch mal die Tasse für alle. Das ist so ein kleines Schmankerl.
Pia #: ‑1# Sie ist blau. Unser typisches Stadtbibliotheksblau. Genau. Ah! Mehr weiß ich nicht mehr. Was steht oben?
Christina #: ‑8# Es ist ein Henkel dran. [beide lachen] Man kann daraus zum Beispiel Tee trinken. Oder Kaffee. Also praktisch halt, gell?
Pia #: ‑3# Ja, genau. [lacht] Mehr fällt mir jetzt … Es ist eine Tasse.
Christina #: ‑8# Beschreibe die Tasse. [Pia lacht] Genau. Das heißt, an alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker: Haltet die Augen offen. Stimmt für uns ab und gewinnt die Teetasse. Die Gewinner*in wird dann von uns per Email benachrichtigt und kann die Tasse jederzeit in der Stadtbibliothek abholen. Und übrigens, falls ihr jetzt denk: „Aber ich bin zwar aus Innsbruck und Umgebung, hätte auch gern so eine Tasse gewonnen, aber ich komme eigentlich fast nicht in die Bibliothek. Ich lese ausschließlich eBooks.“ Da haben wir natürlich trotzdem eine Möglichkeit, dass auch ihr Besitzer und Besitzerinnen dieser tollen S'Vorwort-Tasse werdet. Da müsst ihr einfach einmal bei den Kolleginnen von der Teatime reinhören. Da wird es nämlich auch Verlosungen geben. Aber die laufen dann wiederum über Instagram. So hat also jeder eine Chance auf eine wirklich tolle Limited Edition Merch-Tasse. [Nimmt einen Schluck – vermeintlich aus der tollen Limited Edition S’Vorwort-Tasse] So, Pia. Bist du bereit für 2026 und den Wettbewerb um die Entstehungsgeschichte-Krone?
Pia #: ‑4# Aber sicher.
Christina #: ‑4# Gut, dann.
Pia #: ‑3# Legen wir los.
Christina #: ‑3# Möge die spannendere Entstehungsgeschichte gewinnen. Was haben wir denn mitgebracht heute?
Pia #: ‑6# Ich habe eine Entstehungsgeschichte mitgebracht über Harriet Beecher Stowe und du …
Christina #: ‑8# Über die Alice Walker. Weil der Februar ist der internationale Black History Month, den wir auch jedes Jahr in der Stadtbibliothek feiern und ehren. Und dann haben wir uns gedacht davon lassen wir uns inspirieren und lassen wichtige Anteile der Black History in der Literatur aufleben. Wir beginnen mit der Pia, die allerdings mit einer weißen Autorin anfängt. Wer ist denn jetzt diese Harriet Beecher Stowe?
Pia #: ‑2# Also. Es ist das Jahr 1862. Harriet Beecher Stowe betritt das Weiße Haus. Sie ist keine Politikerin und keine Generalin. Und doch soll Abraham Lincoln sie angeblich mit dem folgenden Satz begrüßt haben: „Also bist du die kleine Frau, die das Buch geschrieben hat, das diesen großen Krieg ausgelöst hat.“ Als Harriet Beecher Stowe Lincoln im Weißen Haus traf, befand sich die USA mitten im Bürgerkrieg. Seit 1861 kämpfte der industrialisierte Norden und der sklavenhaltende Süden gegeneinander offiziell um den Erhalt der Union. In Wahrheit ist es aber vor allem um die Zukunft der Sklaverei gegangen. Ob jetzt Lincoln diesen Satz zu Beecher Stowe im Weißen Haus wirklich gesagt hat, ist fraglich. Aber der Satz bringt einiges auf den Punkt. Ihr Roman „Onkel Toms Hütte“ hatte viele Menschen emotional aufgerüttelt, Fronten verhärtet und die moralische Debatte über Sklaverei radikal verschärft. Ein Buch hatte Öl ins Feuer einer bereits gespaltenen Nation gegossen. Aber wie ist dieses Buch überhaupt zustande gekommen? Und worum geht es überhaupt? Im Mittelpunkt des Romans steht Onkel Tom, ein versklavter Mann, der von seinem Besitzer verkauft wird. Tom wird von Besitzer zu Besitzer weitergereicht und erlebt unterschiedliche Formen der Sklaverei von scheinbar milder Behandlung bis zu extremer Gewalt. Aus heutiger Sicht muss man sagen, dass seine Darstellung als problematisch gilt. Tom wird als christlich und friedlich dargestellt. Er widersetzt sich dem System nicht aktiv und leistet nur passiv Widerstand. Zum Beispiel weigert er sich, einen anderen Sklaven zu schlagen und den Standort anderer Sklaven preiszugeben. Er selber unternimmt aber nie einen Versuch zu fliehen. Durch diese Charakterisierung wurde Tom später zu einem negativen Archetypen. Der Begriff „Onkel Tom“ steht heute abwertend für eine Schwarze Person, die sich unterwürfig verhält oder Unterdrückung hinnimmt. Das kann man aber auch vor allem auf die sogenannten „Tom Shows“ zurückführen. Das waren Theateraufführungen, die auf „Onkle Toms Hütte“ basierten und sehr populär wurden. Diese Stücke stellten die Geschichte aus dem Buch sehr vereinfacht dar. Eigentlich sollten sie ursprünglich das Publikum für die Grausamkeiten der Sklaverei sensibilisieren. Aber viele entwickelten sich zu starken Karikaturen, die rassistische Stereotype verstärkten. Und eben besonders die Figur des Onkel Tom wurde in diesen Shows oft übertrieben passiv und gehorsam dargestellt. So erreichte Beecher Stowe mit dieser Geschichte zwar ein riesiges Publikum. Die Theateradaptionen verzerrten aber ihre ursprüngliche moralische Botschaft vom Buch. Diese Wirkung war von ihr natürlich nicht beabsichtigt. Sie wollte Tom als einen moralischen Helden darstellen. Die Rezeption der Figur über die Jahrzehnte zeigt aber, dass literarische Figuren starke kulturelle Bedeutungen entwickeln können und dass unser Bild von Figuren sich auch über die Zeit und über die Geschichte wandelt. Parallel zu Toms Geschichte erzählt Beecher Stowe so auch die Geschichte von Eliza, einer versklavten Frau, die flieht, um ihr Kind vor dem Verkauf zu retten. Ihre dramatische Flucht über das eisige Wasser des Ohio-Flusses gehört zu den bekanntesten und den dramatischen Szenen im Buch. Der Roman, also wie ist er denn überhaupt geschrieben? So kann man sich das vielleicht nicht vorstellen, aber es ist sehr melodramatisch geschrieben das Ganze. Das ist sehr typisch für Romane im 19. Jahrhundert, und er richtet sich sehr an die Gefühle der Leser*innen. Also er soll etwas auslösen. Das ist auch ein typisches Beispiel für einen „sentimentalen Roman“. Warum aber hat Beecher Stowe den Roman geschrieben? Dafür gibt es auch sehr viele biografische Gründe in ihrem Leben. Harriet Beecher Stowe wurde 1811 in eine religiöse Familie geboren. In ihrer Familie gab es sehr viele Prediger und soziale Reformatoren. Ihre Halbschwester war zum Beispiel Frauenrechtlerin und ihre Familie war auch sehr gläubig und war deswegen auch entschieden gegen Sklaverei. Harriet hat eine sehr gute Bildung erhalten, was für Mädchen damals noch ungewöhnlich war, und arbeitete auch später als Lehrerin. Im Zuge der Arbeit hat sie dann auch ihr erstes Buch geschrieben. Das war Geographiebuch für Kinder und es folgten dann noch zahlreiche Artikel in Zeitschriften und Erzählungen. 1836 heiratete sie den Theologieprofessor Calvin Stowe und wurde daher zu Harriet Beecher Stowe. Die beiden zogen wegen seiner Arbeit nach Maine und unterstützten dort die Underground Railroad. Das war ein geheimes Fluchtnetz, das geflüchtete Sklaven aus dem Süden die Flucht in den Norden ermöglichte. Also das Problem der Sklaverei war für sie schon länger relevant. Aber 1850 hat sich etwas geändert. Der Future of Slave Act zwang Menschen im Norden dazu, entflohene Sklaven an ihre Besitzer zurückzugeben. Beecher Stowe sah, wie dieses Unrecht plötzlich Gesetz wurde und hat das zum Anlass genommen, um einen Roman zu schreiben, in dem es um das harte un unglückliche Leben in der Sklaverei ging. Also das war eigentlich der Grund, warum sie das geschrieben hat. 1851 wurde „Onkle Toms Hütte“ dann wöchentlich als Fortsetzungsroman in einer Zeitschrift der Sklavereigegner veröffentlicht. Und schon die Veröffentlichungsgeschichte zeigt uns die gesellschaftliche Wirkung des Buches: Noch bevor die letzten Fortsetzungen in der Zeitschrift veröffentlicht wurden, erschien der Roman 1852 als Buch und die erste Auflage war innerhalb von vier Tagen ausverkauft. Also sehr schnell. Berichten zufolge waren 17 Druckerpressen rund um die Uhr im Einsatz, um mit der Nachfrage Schritt zu halten. Am Ende des ersten Jahres nach der Veröffentlichung hatte das Buch allein in den Vereinigten Staaten über 300.000 Exemplare verkauft und wurde deswegen zum meistverkauften Roman des 19. Jahrhunderts. Also nicht schlecht. Die Kritik am Roman ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Befürworter der Sklaverei sahen den als Propaganda. Sie behaupteten, dass Stowe ein unrealistisches und eindimensionales Bild der Sklaverei im Süden darstellen würde. Schließlich war ihr Buch ein Roman, der nicht auf Fakten beruhte. Außerdem meinten einige, dass sie vermeintliche Vorteile der Sklaverei außer Acht lassen würde. Beecher Stowees Antwort auf diese Kritik war ein weiteres Buch, das Anfang 1853 veröffentlicht wurde, und es war eine kommentierte Sammlung ihrer Quellen und wies auf dokumentierte Fälle hin, die ähnlich oder fast ident mit den Geschichten in ihrem Buch war. Zum Beispiel die Person, dessen Autobiografie als Inspiration für die Onkel Tom Figur diente, war Josiah Hanson. Er selbst sagte über die Darstellung im Roman oder seine Darstellung im Roman: „Von jener Zeit bis heute wurde ich Onkel Tom genannt, und ich bin stolz auf diesen Titel. Wenn meine bescheidenen Worte diese begabte Frau in irgendeiner Weise dazu inspiriert haben, zu schreiben, dann habe ich nicht umsonst gelebt. Denn ich glaube, dass ihr Buch der Anfang eines glorreichen Endes war. Es war ein Keil, der dieses riesige Konstrukt schließlich mit einem furchtbaren Krachen auseinandergerissen hat.“ Bis zu dem Krach hat es nicht zu lange gedauert. Offiziell abgeschafft wurde die Sklaverei 1865, und obwohl sie noch weitere Bücher geschrieben hat, blieb „Onkel Toms Hütte“ Harriet Beecher Stowes bedeutendstes Werk. Ob jetzt die Worte, mit denen Abraham Lincoln Beecher Stowe damals im Weißen Haus begrüßt hat, wirklich so gefallen sind und ob ihr Buch den Krieg ausgelöst hat, ist fraglich. Aber den kulturellen Einfluss von „Onkel Toms Hütte“ während und nach dem Bürgerkrieg kann man nicht leugnen. Genau, das wäre meine Geschichte.
Christina #: ‑1# Wow. Ich finde die Geschichte extrem spannend, weil, wie du ja gesagt hast in der Mitte von deiner Entstehungsgeschichte, dass die Rezeption von dem in nachvollziehbarer Weise eine ganz andere ist. Und ich habe es jetzt total spannend gefunden, dass … da mal den Hintergrund einfach zu erfahren, von was inzwischen, was ich inzwischen als Slur [Anm. der Redaktion: Schimpfwort] bewerten würde. [Pia: Ja.] „Onkel Tom“. Zu verstehen, wo die Wurzel darin liegt, eben im frühen oder Mitte des 19. Jahrhunderts. 1853 ist einfach eine andere Zeit als heute. Und gleichzeitig kann ich verstehen, warum BIPoC People also Schwarze Menschen das von sich weg. Also abstoßen oder abwerten, weil es ist … hat schon sehr „White Savior“. Also es gibt schon viel „White Savior“ oder, dieses Bild der Weißen Frau, die, die das Umfeld, die dieses die das Konstrukt der Sklaverei umwirft. Das ist ja der … Weißt du wo ich herkomme?
Pia #: ‑5# Ja, ich weiß, was du meinst. Beecher Stowe selber ist natürlich auch in ihrer Zeit irgendwie gefangen gewesen oder sie hat natürlich auch ihre eigenen Vorstellungen mitgebracht. Und das war natürlich eine Zeit, wo dieser Austausch vielleicht noch nicht so stattgefunden hat, oder? Es war … es hat nicht sehr viel Diskussionen- Diskussionen hat es schon gegeben in diese Richtung, aber …
Christina #: ‑9# Die Möglichkeit für was auf jeden Fall ist, dass überhaupt Frauen in der Zeit haben was veröffentlichen können, ist bemerkenswert. Ich finde außerdem bemerkenswert, dass sie den Nachnamen des Mannes mit Bindestrich angenommen hat. Das ist mir zum Beispiel aufgefallen. Sie heißt ja nicht Beecher Stowe … also sie heißt Beecher Stowe und nicht Stowe, Harriet Stowe, sondern sie ist Beecher Stowe geblieben …
Pia #: ‑0# Das hat sie auch deswegen gemacht, weil ihre Familie bekannt war.
Christina #: ‑7# Ah, ich verstehe.
Christina #: ‑0# Sie hat offensichtlich, was sie nur damit sagen will. Also, es ist eine wichtige Geschichte. Und ich finde, die Wurzeln davon zu kennen, ist wichtig. Ich finde aber auch zu erwähnen, dass das heute. Wir sind zwar Weiße cis Frauen, die natürlich alles nur wiedergeben können, oder? Also und dass das man das ich kann. Ich kann nachvollziehen, warum das wahrscheinlich sehr, sehr kritisch gesehen wird, auch wenn man die die die zurück zur Wurzel geht und es wirklich einmal betrachtet. [Pause] Ist, glaube ich, ein wichtiges Werk und es ist gut, dass es heute nicht mehr wichtig ist.
Pia #: ‑8# Nicht mehr notwendig ist …
Christina #: ‑9# Also, dass es das, dass es Schwarze Stimmen gibt eben wie die Alice Walker, die man heute auch noch über die wir heute noch reden. Die Alice Walker hätte zum Zeiten der Beecher Stowe aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die Möglichkeit gehabt, Romane zu veröffentlichen.
Pia #: ‑6# Ich bin mir nicht so sicher, weil es hat Autobiografien von Sklaven selber gegeben in der Zeit, also Romane weiß ich jetzt nicht, was jetzt aber zum Beispiel, ja eben zum Beispiel eben der Josiah Hansen, der eben als Vorbild für Onkel Tom gilt, hat selber Autobiografie herausgebracht und darauf hat sich Beecher Stowe eben bezogen. Also die Autobiografie ist rauskommen bevor-
Christina #: ‑7# Aber. Auch spannend, dass die -
Pia #: ‑9# ihr Werk rausgekommen ist und lustigerweise ist nachdem Onkel Toms Hütte rausgekommen ist, sind die Verkaufszahlen von seinem Buch
Christina #: ‑4# Natürlich.
Pia #: ‑9# Durch die Decke geschossen, dadurch nach oben gegangen zumindest und ich glaube, es hat sogar zweite Auflage gegeben davon oder so irgendwas war da.
Christina #: ‑4# Aber es braucht den. Es braucht halt die Stimme der Weißen Frau, damit der Schwarze Gehör findet, ist natürlich …
Pia #: ‑5# Es war natürlich auch die Art und Weise, wie sie das Buch geschrieben hat mit sehr emotional.
Christina #: ‑9# Ja sehr melodramatisch. Also ich glaube, wenn man das heute liest, wär man eher vor den Kopf gestoßen. Ich habe es nicht gelesen, ich habe nicht Amerikanistik studiert, deswegen spreche ich ja sehr aus noch einmal entfernter und aus keiner Expertise heraus. Aber du hast gelesen, gell?
Pia #: ‑5# Ich hab's gelesen. Ich habe es aber gelesen, als ich sehr jung war. Ich habe mir.
Christina #: ‑5# Das natürlich nochmal anders.
Pia #: ‑8# Ja, eben. Also mir hat es als Kind eigentlich wo es gelesen habe und ich habe es mir sehr mitgenommen das Ganze.
Christina #: ‑7# Weil das wahrscheinlich deine erste Begegnung mit Sklaverei war, oder?
Pia #: ‑6# Das wollte ich auch gradsagen. Ich habe halt noch nicht viel über die amerikanische Geschichte gewusst. Und dann war das noch schockierender. Natürlich. Aber man muss natürlich sagen eben, sie hat halt aus dieser speziellen Perspektive heraus als jemand, der natürlich Schwarzen helfen wollte, Schwarzen Sklaven helfen wollte und das auch effektiv gemacht hat. Aber natürlich ist sie immer noch eine Außenstehende gewesen. Und deswegen muss man das immer noch mal ein bisschen anders sehen. Aber man muss auch sagen, es ist ja generell toll oder interessant zu sehen, dass ein Buch so eine Auswirkung haben kann, weil eben schon die Verkaufszahlen und auch es ist ja mitten im Bürgerkrieg …
Christina #: ‑6# … veröffentlich worden.
Pia #: ‑2# Ja, eben. Das macht natürlich schon einen Unterschied. Und die Macht von Literatur.
Christina #: ‑7# Es ist eben wir sind ja, wir reden ja über literarische Entstehungsgeschichten und es ist ohne Frage hat es einen riesengroßen Einfluss auf die amerikanische Gesellschaft gehabt und eben nach wie vor. Nur dass das Bild sich geändert hat, weil sich natürlich nach der Zeit die Werte ändern. Und das ist ja auch gut so. Extrem spannend. Also ich liebe solche Geschichten, wo man dann auch den Hintergrund erfährt und dann einfach reflektiert in den Diskurs gehen kann. Wo kommt es her, wo ist es hingegangen? Super spannend.
Pia #: ‑7# Ja, das ist interessant, wie sehr sich das wandeln kann. Unser Bild von am Werk, von einer Geschichte, von einer Figur.
Christina #: ‑7# Ja, wie sich das kulturell weiterentwickelt.
Pia #: ‑1# Ja, wo die Intention vielleicht vorher andere war und dann …
Christina #: ‑3# Aus der Zeit heraus.
Pia #: ‑8# In der man sehr speziellen geschichtlichen Kontext oder. Ja, wo das vielleicht nötig war irgendwie so eine Geschichte.
Christina #: ‑3# Ja, das ist genau das, was man in Literatur, wenn die Leute immer fragen: Was lernt man eigentlich im Literaturstudium? Ist genau, was man macht, oder? Man schaut sich immer die Werke in ihrem Kontext an, das heißt, das Literaturstudium ist auch immer bis zu einem Grad ein Geschichtsstudium und ein kulturwissenschaftliches Studium. Und genau daraus schaut man sich das an und lernt dann, das zu dekonstruieren. Also total cool.
Pia #: ‑1# Ja. Aber jetzt.
Christina #: ‑9# Jetzt …
Pia #: ‑4# … geht’s mit Alice Walker weiter.
Christina #: ‑6# Genau. Also a toller Roman. [beide lachen] Eben. Wir haben jetzt von der Harriet Beecher Stowe gehört, die eben, wie wir jetzt schon erwähnt haben, aus der Perspektive von einer Weißen Frau und Abolitionist – Abolitionistin gibt’s nicht auf Deutsch, oder?
Pia #: ‑6# Doch, ich glaub schon, oder? Da zeigt sich wieder unser Studium. Wir sind so im Englischen drin.
Christina #: ‑4# - über die Grausamkeit der Sklaverei schrieb in einem Buch, das heute zu Recht kritisch gesehen werden darf. Mehr als 100 Jahre danach erhalten wir mit Alice Walker die Stimme einer Schwarzen Frau über das Leben in den Vereinigten Staaten, über Aus- und Nachwirkungen eines politischen Systems, das auf Marginalisierung, Ausbeutung und Gewalt beruht. Ihr wohl berühmtestes Werk ist der 1982 erschienene Briefroman „Die Farbe Lila“. Und hier ist meine Entstehungsgeschichte: [beide lachen] Wie es so oft ist in den sozialen Medien taucht „Die Farbe Lila“ ganz plötzlich in Videos auf Social Media auf, vor allem auch auf Booktok. Junge Leser*innen filmen ihre emotionalen Reaktionen beim Lesen des Romans. Sie zitieren Sätze, die sie treffen und fragen: Warum hat uns eigentlich niemand früher von diesem Buch erzählt? - Alle Bibliothekare denken sich: catching! Sehr gut. - Genau in diesem neuen Interesse zu diesem neuen Interesse trägt eine Neuverfilmung von Blitz Bazawule bei, die die Geschichte erneut ins öffentliche Gespräch brachte. Aber der eigentliche Grund für die Wiederentdeckung liegt meiner Meinung nach tiefer. „Die Farbe Lila“ erzählt nämlich von Gewalt, von Rassismus und weiblicher Unterdrückung. Im Hinblick auf die systemische Unterdrückung von Schwarzen und weiteren marginalisierten Gruppen in den USA sowie den Bildern von Polizeigewalt, ist es kein Wunder, dass der Roman auch mehr als 40 Jahre nach der Erstveröffentlichung eines ein so großes Interesse bei einer ganzen neuen Generation Leser*innen ausgelöst hat. Wie aber ist das Buch entstanden? Alice Walker wurde 1944 in Georgia geboren, im amerikanischen Süden zu einer Zeit, als die Rassentrennung gesetzlich verankert war. Schwarze Familien lebten unter Bedingungen, die von struktureller Gewalt, Armut und permanenter Bedrohung geprägt waren. Als Kind wurde Alice Walker bei einem Unfall am Auge verletzt. Sie verlor einen Teil ihres Sehvermögens und zog sich lange zurück. Später sagte sie, dass sie in dieser Zeit begann, genauer hinzusehen auf Menschen, zwischenmenschliche Dynamiken, auf das, was unausgesprochen blieb. Schreiben wurde für sie früh ein Mittel, um die Welt zu ordnen. Walker studierte, erhielt Stipendien, engagierte sich in der Bürgerrechtsbewegung und begann zu veröffentlichen. Sie schrieb Gedichte, Essays und Romane, lange bevor „Die Farbe Lila“ entstand. Ihre Texte waren politisch und persönlich zugleich. Sie schrieb über das Leben Schwarzer Frauen, Rassismus, Sexismus und Gewalt aus einer Perspektive, die in der amerikanischen Literatur lange kaum sichtbar war. In den 1970er-Jahren begann Alice Walker mit der Arbeit an dem Roman, der ihr später bekanntester werden sollte. „Die Farbe Lila“ ist als Briefroman angelegt. Die Hauptfigur Celie schreibt. Zunächst an Gott, später an ihre Schwester Nettie. Sie schreibt, weil ihr sonst niemand zuhört. Der Roman erzählt von sexuellem Missbrauch, von häuslicher Gewalt, Armut und Ausgrenzung. Aber er erzählt auch von Freundschaft, weiblicher Solidarität und der Möglichkeit, sein eigenes Leben zurückzuerobern. Walker schrieb diesen Roman nicht aus einer einzelnen biographischen Erfahrung heraus. Vielmehr speist es sich aus kollektiven Geschichten, aus Beobachtungen, aus dem Wissen um das Leben Schwarzer Frauen im Süden der USA. Der Text ist bewusst einfach gehalten, manchmal hart, manchmal zärtlich. Er verlangt von den Leser*innen viel ab. Zynisch ist er dabei aber nie. 1982 erschien „Die Farbe Lila“. Der Roman wurde schnell zu einem Erfolg und erhielt den Pulitzerpreis. Walker war damit die erste afroamerikanische Frau, die mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig war die Rezeption von Beginn an ambivalent. Einige Kritiker*innen warfen Walker vor, ein zu düsteres Bild Schwarzer Männer zu zeichnen. Andere sahen gerade in dieser Schonungslosigkeit die Stärke des Buches. Alice Walker blieb auch nach dem Erfolg politisch aktiv und öffentlich präsent. In späteren Jahren geriet sie mehrfach in die Kritik, unter anderem wegen ihrer Position im Israel-Palästina-Konflikt und wegen Texten, die als problematisch oder einseitig wahrgenommen wurden. Diese Kontroversen gehören ehrlich gesagt genauso zu ihrem Vermächtnis wie ihre unstreitbare literarische Bedeutung. 2023 starb Alice Walker. „Die Farbe Lila“ wird heute erneut gelesen, und zwar lange nicht nur als historischer Text, sondern leider als Gegenwartsroman. In einer Zeit, in der rassistische Gewalt, Polizeigewalt und politische Radikalisierung erneut sichtbar sind und ihre Auswirkungen auf die U.S.-Gesellschaft und Gesellschaften im Allgemeinen zeigen, wirkt Celies Geschichte erschreckend aktuell. Der Roman zeigt im Endeffekt auf, wie politische und strukturelle Macht sich in Beziehungen einschreibt und wie schwer es ist, sich dem zu entziehen. [Pause] Ja, damit ist meine Entstehungsgeschichte heute beendet.
Pia #: ‑9# Ich finde es interessant, dass jetzt eben auf das auf Tiktok gerade so im Trend ist.
Christina #: ‑1# Vor allen Dingen 2023/24 war es besonders groß.
Pia #: ‑1# Das ist interessant, oder? Weil für mich ist es irgendwie so Schullektüre. Das hat immer so dazugehört. einfach. Es ist interessant, dass jetzt sozusagen „warum hat uns niemand von diesem Buch erzählt“, das ist ein bisschen wiederentdeckt wird.
Christina #: ‑9# Ja, wie gesagt, ich glaube ganz das hat das ist einfach, weil es aktuell wie nie ist und weil es auch so aus Celies Perspektive ungemein… Erstens ist es eine Own Voices-Geschichte. Es ist aus Celies Perspektive extrem intim.
Pia #: ‑4# Der Briefroman macht ja automatisch was mit dir, oder? Es ist, als ob du da bist, in Geheimnisse reinliest. Und das macht das noch mal ein bisschen intimer.
Christina #: ‑0# Ja genau diese, die das, was die Literatur macht, diese Empathie eröffnen für in unserem Fall andere Lebensperspektiven. Und es ist schon harter Stoff.
Pia #: ‑1# Aber es ist ja interessant, dass in beiden Fällen von unseren Geschichten Empathie eine wichtige Rolle spielt, oder? Weil bei Beecher Stowe war es: „Okay, ich mach das Ganze so sentimental wie möglich, so emotional wie möglich.“ Und bei Alice Walker war es auch „Okay. Ich gebe die Perspektive dieser Person. Ich schreibe das als Briefroman und erzeugt dadurch Empathie.“ Oder?
Christina #: ‑8# Oder ich würde nach wie vor - das ist meine persönliche Meinung - aber die zwei trennen. Weil ich finde sie nicht Vergleichbar aus der heutigen Sicht, aus der heutigen Sichtweise heraus. Wegen dem – Also. Ohne jetzt ein Argument aufzumachen, ob Own Voices immer fair oder gut ist. Und was ist Literatur? Und ich denke auch Literatur darf von jedem und soll von jedem geschrieben werden. Und ich glaube auch, dass Beecher Stowe mit den besten Absichten agiert hat. Verstehe ich, wenn jemand sagt aber ich möchte lieber Own Voices-Literatur lesen, insbesondere wenn es die Erfahrung ist, die ich auch mache und sich da geschützter fühlt.
Pia #: ‑6# Ja, sicher Also, das sicher, aber einfach prinzipiell, dass Literatur eben in beiden Fällen versucht hat, eben Emotionen zu erzeugen.
Christina #: ‑8# Sowieso. Genau. Und für als außenstehende Frau, Person die, die diese Erfahrungen nicht gemacht hat. Ich erinnere mich noch sehr was für mich meine Begegnung mit „Die Farbe Lila“ war. Der Film damals mit Whoopi Goldberg. Und auch da, wie es bei dir mit mit „Onkel Toms Hütte“ war, war ich da … Ich war einfach noch ein Kind, wo ich das das erste Mal geschaut habe und das war - Ich glaube ehrlich gesagt an meine erste Begegnung mit dem Thema. Jetzt ist es aber so ein intimes Framing, oder? Also das ist ja ein so häusliches Framing und das Framing erst einmal ist sehr viel diese häusliche Gewalt. Das ist mir immer - also die Szene, wo sie ihrem Mann die auf der Veranda den Bart rasiert. Das ist so eindrücklich, das werde ich nie vergessen. Und ja, also.
Pia #: ‑3# Da gibt es Bilder, die einfach dann immer bei einem bleiben und das macht eben. Ich finde, das macht noch mal mehr als einfach ein Geschichtsbuch zu lesen über diese Ereignisse.
Christina #: ‑8# Was sicher der Grund ist, warum „Onkle Toms Hütte“ damals so eingeschlagen ist. [Pia: Ja]. In deinem Studium hast du es auch gelesen, hast gesagt?
Pia #: ‑3# Ja, habe ich. Und das macht natürlich, wenn man es als Kind liest und dann als Erwachsener …
Christina #: ‑8# Boah. Das war sicher spannend, oder?
Pia #: ‑9# Ist ja bei jeder jegliche Literatur, die man wieder liest. [Christina: Ja!] Da fällt einem dann prinzipiell alles nochmal auf, oder? Aber dann hat man sich nochmal mehr: Okay, ja, okay, das habe ich damals alles nicht gesehen.
Christina #: ‑7# Das ist ja, das kenne ich. Also die Sachen, die unsichtbar sind, weil man die Kontexte nicht hat.
Pia #: ‑3# Ja, und eben, wie gesagt, damals, das erste Mal, als ich es gelesen habe, habe ich einfach nichts über den amerikanischen Bürgerkrieg gewusst und über die Sklaverei. Also „nix“ ... Aber ich habe -
Christina #: ‑4# Naja…
Pia #: ‑5# Nicht wirklich irgendeinen Kontext.
Christina #: ‑5# Also nicht unbedingt das, was man in der österreichischen Volksschule lernt.
Pia #: ‑0# Na eben, deswegen. Das war einfach noch mal was anderes. Und dann, wenn man den ganzen Kontext hat und sich denkt okay, deswegen hat sie das so geschrieben und ja, natürlich ist es überemotionalisiert und dann erkennt man diese natürlich gerade wenn man im Literaturstudium ist, erkennt man dann diese Strukturen noch mehr und kann es analysieren. Man sieht eben, wie gesagt, es ist ja super, dass sie es geschrieben hat und an sich ist es toll, dass es dieses Werk gegeben hat. Aber natürlich ist es. Jetzt würde ich jetzt nicht sagen, dass es ein Roman ist, den man jetzt genauso lesen kann wie damals.
Christina #: ‑3# Ja, und wenn ihr euch für die- Jetzt sind wir so bis in die Diskussion geraten ist, kann da sein, dass wir da jetzt einen relativ harten Schnitt drin haben. Das weiß ich jetzt nicht. Einfach weil es für uns als eben im beruflichen Kontext total spannend, total spannende Fragen sind und wir uns da einfach als ehemalige Literaturstudentinnen extrem gern mit diesen Dingen auseinandersetzen. Auch kritisch, und da haben wir uns beide nun so ein bisschen verloren.
Pia #: ‑5# Darüber könnte man ewig quatschen.
Christina #: ‑3# Ewig. Aber ich finde es sehr schön, dass wir drüber reden können.
Pia #: ‑1# Ja, natürlich, Das ist immer positiv.
Christina #: ‑9# In jedem Fall möchten wir uns bei euch fürs Zuhören bedanken. In den Shownotes findet ihr alle Links, die für euch vielleicht interessant sind. Auch zu den Werken, die wir da heute erwähnt haben im Zusammenhang mit unseren Entstehungsgeschichten. Wir freuen uns extrem auf zahlreiche Stimmen vor Ort. Wenn ihr Hörer*innen seid und im Haus und gerade seht, das könnt ihr gar nicht verfehlen, es ist direkt am Eingang nach der Ausleihe, da steht da jetzt die Urne, da werfe ich jetzt ein, gell?
Pia #: ‑8# Natürlich, für mich.
Christina #: ‑8# Auf jeden Fall.
Pia #: ‑3# Für mich. Also. [beide lachen]
Christina #: ‑2# Wir möchten uns auch, das soll auch mal gesagt sein für eure Anfragen und Kommentare bedanken. Und das ganze Feedback, dass sie uns schickt. Sendet es einfach wie gewohnt an post.stadtbibliothek@innsbruck.gv.at. Schaut doch außerdem mal auf Instagram unter stadtbibliothek.innsbruck vorbei. Ich habe das jetzt so richtig alt gesagt: [übertrieben betont] „Instagram“. [beide lachen leise] Neben tollen Gewinnspielen halten wir euch dort auch über alles auf dem Laufenden, was in der Stadtbibliothek sonst noch so passiert.
Pia #: ‑2# Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ciao. Outro-Musik]
Pia #: ‑9#
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